Fördermöglichkeiten
 

Der Klassenunterricht folgt dem Grundsatz der Differenzierung bzw. Binnendifferen-zierung. Absicht ist es, jedem Schüler und jeder Schülerin angemessene Lernchancen zu bieten und gleichzeitig die Anforderungen in fachlicher, institutioneller und gesellschaftlicher Hinsicht zu erfüllen. Der Schulversuch geht im Schuljahr 2014/2015 in eine zweite Phase, die bis im Jahre 2018 dauern wird. Weitere Erläuterungen zum Schulversuch finden Sie im Internet unter www.vsa.so.ch/sf         

Massnahmen und Förderstufen
Massnahmen sind individuelle, auf den Förderbedarf des einzelnen Kindes ausgerichtete Handlungen. Sie werden durch die Lehrperson und die Förderlehrperson umgesetzt. Massnahmen und Angebote der Speziellen Förderung richten sich an Schülerinnen und Schüler, deren Förderbedarf die Möglichkeiten des Regelunterrichts übersteigen.

Förderstufe Standard
Die Lehrperson ist für die Unterrichtsplanung, Umsetzung und Beurteilung zuständig. Der Unterricht richtet sich gemäss Lehrplan nach den Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler.

Förderstufe A
Die Förderung und die Beurteilung basieren auf den Klassenlernzielen.
Die Förderstufe A beinhaltet die Massnahmen mit einer Förderplanung im einzelnen Fach oder im Arbeits-, Lern- oder Sozialverhalten. Diese Förderung wird im Schulischen Standortgespräch mit Eltern und den Schülerinnen und Schülern besprochen und schriftlich festgehalten.

Förderstufe B
Massnahmen der Förderstufe B sind unterschiedlich, je nach Vereinbarung, Intensität, Dauer und Verantwortung. Sie haben meist einen schullaufbahnbeeinflussenden Charakter. Sie werden in der Regel anlässlich des Schulischen Standortgespräches vereinbart und bei der Schulleitung beantragt.
Massnahmen der Förderstufe B werden alle zwei Jahre überprüft. Der Schulpsychologische Dienst wird beigezogen.
Massnahmen der Förderstufe B in den Versuchsschulen sind:
- Verlangsamung mit dem Verteilen des Schulstoffes einer Klasse auf zwei Schuljahre
- Individuelle oder erweiterte Lernziele für Schülerinnen und Schüler
- Beschleunigung
- Schulung in der regionalen Kleinklasse


Deutsch für Fremdsprachige

Alle Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben Anrecht auf Deutsch für Fremdsprachige, das in der Regel während der regulären Unterrichtszeit stattfindet.
Bereits im Kindergarten gibt es Deutschunterricht. Ab der Schulzeit haben die Kinder Anrecht auf 6 Semester Deutschzusatz. Je nach Deutschkenntnis wird zuerst der
Intensiv- oder gleich der Aufbaukurs besucht.

 
 
Logopädie
Sprachliche Auffälligkeiten sollten so früh wie möglich erfasst werden, am besten schon im Vorschulalter. Hat Ihr Kind Mühe mit der deutlichen Aussprache von Wörtern oder einzelnen Lauten, spricht es über längere Zeit in unvollständigen Sätzen, stottert es, oder reagiert es nicht oder auffällig auf Fragen, wird es schlecht verstanden, dann ist es sinnvoll Ihr Kind logopädisch abklären zu lassen. Der Logopädische Dienst Breitenbach ist zuständig für Abklärungen und Therapien sprachauffälliger Kinder, sowie für Beratungen der Bezugspersonen und Lehrkräfte.
Logopädischer Dienst Breitenbach, Murstr. 4, 4226 Breitenbach, 061 789 97 29
 
 
Psychomotorik-Thearpie
Kinder mit Entwicklungsverzögerungen zeigen Auffälligkeiten in ihrem Bewegungsverhalten: Sie können kaum ruhig sitzen, bewegen sich ungeschickt und stolpern über ihre eigenen Füsse; oder aber sie sind ängstlich und gehemmt und weichen Bewegungsangeboten aus. Die möglichen Ursachen für solches Verhalten sind verschieden und vielfältig. Zeigen sich im Bewegungsverhalten eines Kindes Schwierigkeiten, so hat dies Auswirkungen auf das Lernen und die sozialen Kontakte: Ein Kind mit unruhigem Bewegungsverhalten kann sich schlecht konzentrieren; ein ängstliches, ungeschicktes Kind hat häufig wenig Selbstvertrauen und verweigert nötige Lernschritte. Diese Kinder brauchen eine professionelle Unterstützung, damit sie nicht resignieren und regredieren.
In der Psychomotorik-Therapie kann durch gezielte Bewegungsangebote und aufgrund der Erkenntnisse des Zusammenhangs von Wahrnehmung, Denken, Bewegung und Gefühlen die Entwicklung dieser Kinder gefördert werden. Die Arbeit orientiert sich an den Stärken der Kinder und setzt bei ihren Ressourcen an. Ein weiterer Faktor für eine erfolgreiche Therapie ist die Zusammenarbeit mit den Eltern, Lehrpersonen in Form von Beratung und Unterstützung.
Die Psychomotorik-Therapie ist in der Schweiz Teil des Bildungssystems und wird von der EDK (Schweiz. Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren) als Angebot in der Regel- und Sonderschule anerkannt.
Psychomotorische Therapie, Bodenackerstr. 9, 4226 Breitenbach, 061 781 31 50
 
 
Schulpsychologischer Dienst
Der Schulpsychologische Dienst bietet verschiedene Dienstleistungen an:
Beratung für Eltern, SchülerInnen, Lehrkräfte und Behörden bei Schul- und Erziehungsfragen
 
Abklärung bei Schulleistungsproblemen oder Verhaltensproblemen
 
Schullaufbahnberatung
Anlaufstelle für Krisenintervention (eskalierende Streitfälle im Feld Schule, schwierige Schulsituationen, akute Gefährdung von Kindern, Lehrpersonen oder Familien)
 
 
Unterstützung: Mitarbeit im Einschulungsteam, Zusammenarbeit mit Fachkräften, Gutachtertätigkeit
 
Schulpsychologischer Dienst, Alice Vogt-Str. 2,
4226 Breitenbach, 061 704 71 50
 
 
Betreute Hausaufgabenstunden

Seit dem Schuljahr 2011/2012 bieten wir in Zusammenarbeit mit der Pro Juventute betreute Hausaufgabenhilfe an. Jeweils im Juni werden die neuen Anmeldeformulare abgegeben. Grundsätzlich werden Hausaufgaben so erteilt, dass diese selbständig gelöst werden können. Trotzdem brauchen die Schülerinnen und Schüler manchmal Hilfe. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Klassenlehrperson oder Schulleitung.

 
 

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Primarschule und Kindergarten Eich
 

Huggerwaldstr. 439
4245 Kleinlützel

079 582 31 75
061 771 02 80

» schule-kleinluetzel.ch


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