Fördermöglichkeiten
 

Im folgenden Text sind einerseits Möglichkeiten beschrieben, wie Kinder optimal gefördert werden, und andererseits sind Adressen aufgeführt, wo Sie als Eltern Hilfe und neue Anregungen bei Schwierigkeiten mit Ihren Kindern erhalten können.


Förderstunden im sprachlichen und mathematischen Bereich
In den Förderstunden (jeweils eine Lektion) werden Kinder betreut und unterstützt, die entweder im mathematischen oder im schriftsprachlichen Bereich temporäre Schwächen aufweisen. Dies ist eine Kurzintervention in einem Lernbereich. Sollten die Probleme aber länger andauern, führt der Schulpsychologische Dienst eine Kontrollabklärung durch. Wenn Sie den Eindruck haben, Ihr Kind sollte in der Sprache oder in der Mathematik speziell gefördert werden, wenden Sie sich bitte an die Klassenlehrkraft. Diese wird Ihr Anliegen mit der Fachlehrkraft besprechen.


Deutsch für Fremdsprachige

Alle (Ausländer- und Schweizer-) Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, haben Anrecht auf Deutsch für Fremdsprachige, das in der Regel während der regulären Unterrichtszeit stattfindet. Es gibt verschiedene Formen:

Mundartkurs im Kindergarten (in der Regel 2 x 30 Min. in der Woche)
 
Intensivkurs bei sehr wenig oder keinen Deutschkenntnissen (3 - 5 Lekt./Woche; Dauer 1/2 bis 1 Jahr)
 
Aufbaukurs bei spezifischen Defiziten in der deutschen Sprache (2 - 3 Lekt./ Woche; Dauer inkl. Mundart- oder Intensivkurs bis zu 3 Jahren, wobei die semesterweise laufenden Kurse nicht am Stück besucht werden müssen, sondern nach den Fähigkeiten und Bedürfnissen der Kinder angeboten werden)
 
 
 
 
Die Kurse sind in Lerngruppen von 2 - 6 Kindern zu führen. Falls nur einzelne Kinder für den Kurs Deutsch für Fremdsprachige berechtigt sind, ist dieser nicht garantiert.
 
Spezielle Förderung

Im Laufbahnreglement und im Projekthandbuch wird die spezielle Förderung geregelt und ab dem Schuljahr 2011/2012 vom Kindergarten bis zur 6. Klasse angewendet. Die spezielle Förderung dient den Kindern zur Optimierung der schulischen und sozialen Leistungsfähigkeit, sowie zur Milderung von schulischen Schwierigkeiten sowie Verhaltensauffälligkeiten und neu auch für die Begabtenförderung. Durch die Beratung der Eltern, der Lehrpersonen und durch die Fördermöglichkeiten sollten die Kinder entlastet werden und es sollte zu mehr Verständnis anregen. Die Kinder werden integrativ betreut, d. h. sie besuchen die Regelklasse und haben auf sie angepasste Massnahmen der Förderstufe I oder II. Frühzeitiges Erkennen von Lernstörungen hilft dem Kind, denn Lernstörungen wachsen sich mit der Zeit nicht aus.

 
Heilpädagogische Früherziehung

Heilpädagogische Früherziehung ist eine Therapieform für Kinder mit Behinderungen oder Entwicklungsauffälligkeiten im Alter von 0 - 7 Jahren. Es geht darum, diese Kinder möglichst früh zu erfassen, sie ihren Möglichkeiten entsprechend zu fördern und die Eltern in ihrem erschwerten Erziehungsalltag zu beraten und zu begleiten.

Heilpädagogische Beratungs- und Behandlungsstelle, Gässliackerweg 4, 4226 Breitenbach, 061 781 32 54 22
 
 
Logopädie
Sprachliche Auffälligkeiten sollten so früh wie möglich erfasst werden, am besten schon im Vorschulalter. Hat Ihr Kind Mühe mit der deutlichen Aussprache von Wörtern oder einzelnen Lauten, spricht es über längere Zeit in unvollständigen Sätzen, stottert es, oder reagiert es nicht oder auffällig auf Fragen, wird es schlecht verstanden, dann ist es sinnvoll Ihr Kind logopädisch abklären zu lassen. Der Logopädische Dienst Breitenbach ist zuständig für Abklärungen und Therapien sprachauffälliger Kinder, sowie für Beratungen der Bezugspersonen und Lehrkräfte.
Logopädischer Dienst Breitenbach, Murstr. 4, 4226 Breitenbach, 061 789 97 29
 
 
Psychomotorik-Thearpie
Kinder mit Entwicklungsverzögerungen zeigen Auffälligkeiten in ihrem Bewegungs-verhalten: Sie können kaum ruhig sitzen, bewegen sich ungeschickt und stolpern über ihre eigenen Füsse; oder aber sie sind ängstlich und gehemmt und weichen Bewegungsangeboten aus. Die möglichen Ursachen für solches Verhalten sind verschieden und vielfältig. Zeigen sich im Bewegungsverhalten eines Kindes Schwierigkeiten, so hat dies Auswirkungen auf das Lernen und die sozialen Kontakte: Ein Kind mit unruhigem Bewegungsverhalten kann sich schlecht konzentrieren; ein ängstliches, ungeschicktes Kind hat häufig wenig Selbstvertrauen und verweigert nötige Lernschritte. Diese Kinder brauchen eine professionelle Unterstützung, damit sie nicht resignieren und regredieren.
In der Psychomotorik-Therapie kann durch gezielte Bewegungsangebote und aufgrund der Erkenntnisse des Zusammenhangs von Wahrnehmung, Denken, Bewegung und Gefühlen die Entwicklung dieser Kinder gefördert werden. Die Arbeit orientiert sich an den Stärken der Kinder und setzt bei ihren Ressourcen an. Ein weiterer Faktor für eine erfolgreiche Therapie ist die Zusammenarbeit mit den Eltern, Lehrpersonen in Form von Beratung und Unterstützung.
Die Psychomotorik-Therapie ist in der Schweiz Teil des Bildungssystems und wird von der EDK (Schweiz. Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren) als Angebot in der Regel- und Sonderschule anerkannt.
Psychomotorische Therapie, Bodenackerstr. 9, 4226 Breitenbach, 061 781 31 50
 
 
Schulpsychologischer Dienst
Der Schulpsychologische Dienst bietet verschiedene Dienstleistungen an:
Beratung für Eltern, SchülerInnen, Lehrkräfte und Behörden bei Schul- und Erziehungsfragen
 
Abklärung bei Schulleistungsproblemen oder Verhaltensproblemen
 
Schullaufbahnberatung
Anlaufstelle für Krisenintervention (eskalierende Streitfälle im Feld Schule, schwierige Schulsituationen, akute Gefährdung von Kindern, Lehrpersonen oder Familien)
 
 
Unterstützung: Mitarbeit im Einschulungsteam, Zusammenarbeit mit Fachkräften, Gutachtertätigkeit
 
Schulpsychologischer Dienst, Alice Vogt-Str. 2, 4226 Breitenbach, 061 704 71 50
 

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Primarschule und Kindergarten Eich
 

Huggerwaldstr. 439
4245 Kleinlützel

079 582 31 75
061 771 02 80

» schule-kleinluetzel.ch


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